Arbeitskreis Historisches Geretsried
Arbeitskreis Historisches Geretsried

Die Mitglieder

Dr. Wolfgang Pintgen ist Sprecher des Vereins.

Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Arbeitskreises Historisches Geretsried und ist maßgeblich an sämtlichen Aktivitäten und Arbeitsergebnissen beteiligt.

Werner Sebb
Gründungsmitglied und stellvertretender Sprecher des AHG, hat sich auf die Nachkriegsgeschichte Geretsrieds spezialisiert. Er lebt hier seit April 1946
und gehört somit zum Kreis der “Geretsrieder der ersten Stunde”. In dieser Eigenschaft war er bislang an etlichen Vorträgen, Ausstellungen und Geretsrieder Heften maßgeblich beteiligt.
 

Arthur Zimprich wurde am 8. 5. 42 in Ketzelsdorf, Kreis Zwittau in Mähren, heute Tschechien, geboren. Von 1948 - 1955 lebte er mit Eltern und Geschwis-tern im ehemaligen Pförtnerhaus der DSC in Geretsried und seit 1955 im nahegelegenen Königsdorf. Dort gründete er aus Dankbarkeit, wieder eine Heimat gefunden zu haben, das Heimatmuseum und leitete es bis 2011.

Dem Arbeitskreis Historisches Geretsried schloss er sich gerne an, da ihn sowohl die prägenden persönlichen Nachkriegserfahrungen als auch die 32-jährige Tätigkeit als Geschichtslehrer am Gymnasium Geretsried dazu motivierten. 

Gabriele Riegel

Ich lebe seit über 40 Jahren in Geretsried. Die Geschichte der Stadt und ihre Menschen haben mich fasziniert. Da Zeitzeugen aus der Gründungszeit der Gemeinde immer weniger werden und die Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen verloren gehen, habe ich zusammen mit Arthur Zimprich und Martin Bruckner den Arbeitskreis initiiert und bin Gründungsmitglied. MeineArbeitsschwerpunkte liegen in Themen wie Natur und Umwelt, Wander-wegen, Pilgern, Wildkräutern und Kirchen. Dazu leite ich auch Stadtführungen.

 

Helmut Schmidmeier
Seit 1963, meine Familie zog damals von München in das "Ungarnviertel", interessiere ich mich für die Geschichte der Stadt Geretsried und deren Nachbar- gemeinden. Zwar kein Gründungsmitglied, arbeitete ich von Anfang an beim Arbeitskreis aktiv mit. Meine hauptsächlichen Interessensgebiete sind:
Geretsried und deren "bayerische Geschichte", insbesonders: Geretsried als Ortsteil von Gelting von 1799 bis 1936, der Wolfratshauser Forst und seine
Geschichte,  Isar und ihre Auenentwicklung, Kalkbrennerei, Flößerei, Geologie
und Morphologie unserer Heimat. In meinem umfangreichen Archiv halte ich zu
diesen Themen historisches und aktuelles Kartenmaterial  vor, in Originalen und
in digitalisierter Form. 

Martin Bruckner

Ich habe mich - bedingt durch die immer weniger werdenden "stummen Zeitzeugen" der Geretsrieder Geschichte - schon in jüngeren Jahren sehr für die
Ursprungszeit dieser Stadt interressiert. Über die Freundschaft mit Dr. Claus Müller ist seit den frühen 1990er Jahren  aus diesem Interresse ein freizeit- ausfüllender Forschungsdrang gewachsen. Bei einer  Stadtführung von Arthur Zimprich und der Bekannt- schaft mit Gabriele Riegel ist dann aus anschlie- ßenden zwanglosen Treffen in der Geretsrieder Ratsstubn der Arbeitskreis Geschichte Geretsried hervorgegangen. Seit dem habe ich viele Führungen -oft auch wieder mit Gabriele Riegel - und Vorträge über die Geretsrieder Geschichte veranstaltet.

Walter Holzer

Über meine jahrzehntelange Tätigkeit in der Ahnen- und Heimatforschung bin ich 2003 zum Arbeitskreis (AHG) gestoßen.

Ich habe mich mit den Anfängen des alten Weilers Geretsried und deren Bewohnern befasst, und dies dokumentiert.

Auch als Gründungsmitglied der „Interessengemeinschaft zur Erhaltung der St. Nikolaus Kapelle“ habe ich das älteste Denkmal in Geretsried erforscht.

Seit der Gründung des AHG bin ich weiterhin bei allen Aktivitäten beteiligt.

Durch mein Engagement in sozialen, kirchlichen und ortsgeschichtlichen Bereichen habe ich 2008 von der Stadt Geretsried den 1. Bürgerpreis erhalten.

Robert Schael ist seit 2003 Mitglied des Arbeitskreises. Er beschäftigt sich überwiegend mit seiner Heimatstadt Geretsried als Filmstadt. Im Jahre 2007 organisierte er in Zusammenarbeit mit dem Geretsrieder Stadtarchiv eine Ausstellung über den Spielfilm "Himmel ohne Sterne" aus dem Jahre 1955. Seitdem recherchiert er, für welche Produktionen außerdem in Geretsried gedreht wurde.

Martin Walter

Mitarbeit im Arbeitskreis seit 2005. Er war 45 Jahre in leitenden Stellen bei der Stadtverwaltung tätig und ist Zeitzeuge vieler Entscheidungen der Stadt.

Hauptinteressen sind die Rüstungswerke und die Ortsplanung von Geretried seit 1945. Hierüber hat er Vorträge  gehalten und arbeitet an einem neuen Heft.

Friedrich Schumacher, seit 2004 Mitglied des Arbeitskreises, sein Schwerpunkt ist die Dokumentation der Geschichte der Volksschulen in Geretsried nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Jahr 2012.


Folgende Abhandlungen liegen vor:

“Die Geschichte der Geretsrieder Volksschulen 1948 – 1969” (2006);

“Schule im Gästehaus 1948 – 1962”,

Teil 1: Ehemalige Schülerinnen und Schüler erinnern sich,

Teil 2: Klassen- und Lehrerfotos (2008);

“Evangelische Volksschule Geretsried 1959 – 1969” (2009);

“50 Jahre Schule an der Johann-Sebastian-Bach-Straße 1962 – 2012” (2012).

Franz Rudolf

einer der rührigsten ehrenamtlichen Geretsrieder Geschichtsforscher, ist tot.
Er starb im August 2016 im Alter von 73 Jahren völlig unerwartet - am Schreibtisch zu Hause, wo er gerade über die NS-Munitionsfabriken forschte. Wolfgang Pintgen, Sprecher des Arbeitskreises Historisches Geretsried, würdigt Rudolf als äußerst aktiven Unterstützer: "Er war eigentlich unser Motor."
Franz Rudolf, gebürtig aus Olbersdorf im Sudetenland, war 1958 mit seiner Mutter nach Geretsried gekommen. Er sei hier herangewachsen und habe den Aufbau der Stadt aus den Nachkriegstrümmern von Anfang an miterlebt, sagt sein Sohn Christian. Deswegen habe er Geretsried eindeutig als seinen Heimatort verstanden, selbst wenn er den Bezug zur alten Heimat nicht ganz verloren hatte. Nach einer Ausbildung als Starkstromelektriker arbeitete Rudolf bei der Spielwarenfabrik Lorenz, dann bei Tyczka, wo er sich weiterentwickelte und schließlich, bis 2002, als Geschäftsführer tätig war.-
Die Geschichte seiner Stadt interessierte ihn von jeher, und zwar nicht nur aus
Sicht der Landsmannschaften. "Er wollte immer wissen, wie sah das hier früher
aus", berichtet sein Sohn. Als Franz Rudolf in Altersteilzeit ging, wandte er sich
diesem Hobby verstärkt zu, engagierte sich für das Heimatmuseum - theoretisch
und indem er selbst ordentlich mit anpackte - und im AK Historisches Geretsried.
Dort war er Mitinitiator der "Geretsrieder Hefte" und Mitwirkender an  Ausstellungen und Projekten. "Hunderte Arbeitsstunden" habe er investiert, sagt Pintgen. Und nie habe er ein Thema nur angeregt, sondern immer bis ins Kleinste ausgeführt. "Er hat dann einen Aktivitätsplan erstellt, auf dem siebzig Prozent der Aufgaben seine waren." Für das Geretsrieder Heft über die Straßennamen war Rudolf allein verantwortlich, ebenso für den Weg der Geschichte in Gelting. "Er war immer sehr genau und korrekt", sagt Pintgen. Und Sohn Christian erklärt, zu Hause türmten sich noch "riesige Berge an Material", in dem sein Vater recherchierte. Pintgen meint dazu: "So, wie er gelebt hat, ist er gestorben: mitten
in der Arbeit."
Franz Rudolf hinterlässt seine Ehefrau Heidi, zwei erwachsene Söhne und vier
Enkelkinder

Karl-Heinz Lederer

Im April 1946 bin ich mit dem ersten Transport aus Graslitz in Geretsried angekommen. Als "Ureinwohner" bin ich natürlich an unserer Stadt und deren Geschichte sehr interessiert.
Im Verein bin ich als Kassenwart tätig.

Ich, Ulrich Virkus, wurde am 23.09.1942 in Rusdorf (Kreis Krossen/Oder), Ostbrandenburg (heutiges Polen) geboren.

Von 1945 - 1954 lebte ich mit meinen Eltern und Geschwistern in Schleswig-Holstein. Ab 1954 in Emmendingen (Baden-Württemberg). Nach Abschluss meines Studiums zog ich 1970 nach München. Seit 1977 lebe ich in Gelting in der alten Ziegelei. 

Ich bin ein interessiertes Mitglied im Historischen Arbeitskreis Geretsried.

Max Brauner

lebt seit 1968 in Geretsried. Von seinen 47 Berufsjahren im Landratsamt war er ein Drittel davon baurechtlich mit Geretsried verbunden und liebt deren Entwicklungsgeschichte. Er fotografiert und dokumentiert gerne seine Stadt in ihrem Wandel.

Seit 2011 ist er Mitglied beim AHG.

Harald Zelfel

Geboren noch im Sudetenland hat es meine Familie 1950 nach Geretsried verschlagen. Hier bin ich aufgewachsen und bin eng verbunden mit dem Werden meiner Heimatstadt Geretsried. 

Ich möchte nun einen Beitrag zur Dokumentation der Geschichte dieser besonderen Stadt leisten.

Seit 2013 bin ich Mitglied im Verein und helfe hier anderen aktiven Freunden, ihre Arbeit zu präsentieren, in Druck oder auf der Homepage.

Thomas Holzer

Ich bin seit 2013 Mitglied des Historischen Arbeitskreises und habe den Internetauftritt in Form dieser Homepage erstellt. Ich pflege und aktualisiere die Homepage stetig, stelle interessante Ergebnisse des Arbeitskreises ins Netz und bin bemüht, die Homepage kontinuierlich weiter auszubauen.

Ich bin in Geretsried aufgewachsen und interessiere mich für die einzigartige und interessante Geschichte meiner Heimatstadt.

Elgard Hartung

1951 mit meinen Eltern nach Geretsried gekommen, habe ich eine glückliche Kindheit in dieser Stadt verbracht.

Die Veränderung des Stadtbildes über die Jahrzehnte – hat mich zu dem Entschluss gebracht – mich dem Arbeitskreis Historisches Geretsried anzuschließen, um dazu beizutragen, historische Hintergründe zu erfahren und zu dokumentieren.

Mein ganz besonderes Interesse gilt den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter in den zwei Rüstungswerken unserer Stadt von 1938 bis 1945.

Peter Fischer
Im Jahre 2015 wurde ich als Mitglied im „Historischen Arbeitskreis Geretsried“ aufgenommen.
Ich bin stolz, einer solch engagierten, kompetenten und netten Gruppe von Menschen
anzugehören.
Als Urgestein, seit dem 6. April 1946 in Geretsried wohnhaft, bin ich natürlich
an der Geschichte Geretsrieds und dessen Umgebung sehr interessiert.
Ich hoffe, durch meine Mitgliedschaft und Einbringung in die Gemeinschaft,
ein Stück zum Gelingen der anstehenden Aufgaben beizutragen.

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