Arbeitskreis Historisches Geretsried
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Georg Hodolitsch

Bandenkrieg hat es in meiner Kindheit auch noch gegeben. Kleine - mehr spielerische - Banden in der Unteren und Oberen Siedlung.
Gegen Süden dann schon mit härten Anspruch. das hat sich dann aber durch die Schulzeit erledigt.
Zum Glück kann ich mich nicht mehr an richtiges Hungerleiden erinnern, außer wir waren zu weit von zu Hause weg z.B. am Buchberg beim Schifahren oder beim Baden an der Isar. 
 
Dafür weiß ich, dass andere Kinder von Vertriebenen um den Karl Lederer Platz herum uns Ende der 1950er Jahre noch als Ungarn beschimpft hatten, obwohl wir besser bayrisch konnten als sie. 
Trotzdem haben wir die nicht als Tschechen usw. beschimpft.
 
Unser Abenteuerspielplatz waren die Bunker im Norden von Gartenberg mit der Eingangsstraße von Süd in die Obere Siedlung  = frühere Weinstr., dann Traubenweg und anschließend die Blumenwege Flieder-, Rosmarien-, Astern- usw. 
Untere Siedlung war unterhalb der jetzigen Tulpenstr. die Wege Maiglöckchen-, Veilchen-, Frauenschuh- Edelweiß- und die Lilienstraße. Ansonsten hatten wir ja lange - wie in Geretsried üblich nur Bunkernummern z. B. wir 260. Da kennt sich der Schmidmeier Helmut ja gut aus.
 
Nicht zu vergessen unser Privatfußballplatz im Naturschutzgebiet mit damals noch busch- und baumfreiem Kiesgelände unterhalb der Wasserüberlaufstelle bei der Lilienstraße.
 
Aber schee wars scho!
 
Sagt da Schorsch

 

 

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