Arbeitskreis Historisches Geretsried
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Bunkerführungen

Stadtführung


-Bunker im Wald-

 

Im Jahr 2012 bat mich die Lehrerin Eva Greif vom Gymnasium Geretsried um eine Führung für ihre Schüler. Für mich war klar, dass für Jugendliche eine Führung durch das Bunkergebiet interessant wäre. Und das war es auch.
Im Frühjahr 2013 wurde diese Führung in die Reihe der Führungen der Stadt Geretsried aufgenommen.
Das Interesse war sehr groß, die Teilnehmerzahlen stiegen. Anfangs von etwa 40 bis zu sogar 160 Teilnehmer bei einer Führung.
 

Um die Gruppe nicht zu groß werden zu lassen, werden seit Frühjahr 2015 vier Führungen pro Jahr durchgeführt. Die Teilnehmer kommen aus ganz Oberbayern, erfreulich ist, dass auch bei Jugendlichen und Kindern das Interesse an der Geschichte vorhanden ist.

Der Bayer. Rundfunk brachte auf Bayern 1 einen Bericht.
Die Führung beginnt am Parkplatz des Netto-Marktes Ecke Sudetenstraße/Bunsenweg.
Nach einer ausführlichen Erläuterung der Geschichte der beiden Rüstungswerke und der Erklärung des Betriebsablaufes anhand von Plänen, beginnt die Wanderung.

Die unter der Straße laufenden Gänge können aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, aber Fotos und Pläne von diesen Gängen, geben einen Eindruck davon.
 

Nach der Erklärung eines Pressengebäudes geht der Weg auf der Sudetenstraße Richtung Einödhof.
Wer will, kann dort in ein gesprengtes Lagergebäude steigen.

Währen der Wanderung erläutere ich den Zweck der Gebäude am Wegesrand. Nach dem Einödhof gehen wir auf dem Wanderweg Richtung Brücke, bis zu dem Kraftwerksbereich.
An dem gesprengten Pump- und Filtergebäude kann man die Größe der Einrichtung erahnen.
Zwei Betonbecken werden im Wald entdeckt und es folgt die Erklärung der Wasserversorgung für das Kraftwerk. Bilder zeigen die Größe des gesprengten und eingeebneten Gebäudes.
Heute befindet sich dort ein Teich.
Nach ca. 3 Stunden endet die Führung wieder am Ausgangspunkt.

Leider muss ich die bereits fest verplanten Führungen im November 2016 aus Gesundheitsgründen absagen. Ich hoffe, dass ich diese im Frühjahr nachholen kann.


Martin Walter

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